Integrated Product Support im Systems Engineering (IPS4SE)

Unter dem Einfluss von Veränderungen der Interoperabilität, der Geschäftsmodelle, der Digitalisierung und der Vernetzung wird die frühzeitige Beeinflussung von Parametern, die als Kostentreiber wirken, immer wichtiger. Auch neue gesetzliche Randbedingungen wie die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur und deren Implementierung in das Produktdesign sind Einflussgrößen, die verstärkt in der Entwicklung berücksichtigt werden müssen.
Die frühzeitige Einbindung von Experten aus dem späteren Produktlebenszyklus sichert den Erfolg, das System „Right First Time“ aus Sicht von Technik, Handling, Service, Logistik und Kosten zu entwickeln. Die „Enabler“ Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit, Sicherheit und auch Nachhaltigkeit sind einige Puzzleteile, die in der Arbeitsgruppe Integrated Product Support (IPS) betrachtet werden.
Im Handbuch 5.0 wird ein Teil auch unter dem neuen Begriff Loss-Driven-Systems Engineering bezeichnet und gelistet.
Aktuelle Ziele

Wir möchten einen branchenübergreifende Katalog mit Kurzbeschreibung und Hinweisen zu Standards und Normen als Grundlage und Wissensbasis für alle Interessierten erstellen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Begriffe zu definieren, sie von anderen Themenfeldern abzugrenzen und in Frameworks einzuordnen.
Wir möchten ein Positionspapier zur Motivation erstellen, in dem die Frage „Was sind die wesentlichen Vorteile von IPS im Systems Engineering“ beantwortet wird.
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, streben wir an gezielte Einführungsempfehlungen anzubieten und aufzuzeigen, wo man am besten anfangen kann. Zudem möchten wir unsere Lessons Learned in Form von Do's and Don'ts teilen, um wertvolle Erkenntnisse zu verbreiten.
Hat die Arbeitsgruppe Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich per Mail an
AGIPS4SE@gfse.org
Ansprechpartner

Kontakt: sven-olaf.schulze@gfse.org

Kontakt: Robert-Fritz.Gotter@hensoldt.net